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Nissan hat Spitzenposition fest im Visier

 

Nissan hat Spitzenposition fest im Visier

 

Die Werke laufen auf Hochtouren, die Absätze in Europa steigen - beim Plan, weltweit größter Hersteller leichter Nutzfahrzeuge zu werden, liegt Nissan auf Kurs

 

  • Europa spielt bei Nissans Wachstumsplänen im LCV-Segment eine vitale Rolle
  • Nach Verdoppelung des Absatzes mittelfristig fünf Prozent Marktanteil angestrebt
  • Spanien als Standort für drei neue Produkte, darunter einen Elektro-Transporter

 

Im Geschäftsjahr 2011 hat Nissan zum ersten Mal in seiner Geschichte weltweit über eine Million LCV-Einheiten abgesetzt. Damit hat das Unternehmen das im Power-88-Plan erst für das laufende Geschäftsjahr avisierte Ziel schon ein Jahr früher erreicht als geplant.

 

„Dieser große Erfolg gelang Nissan trotz des verheerenden Erdbebens und der Überschwemmungen in Japan, des wirtschaftlichen Abschwungs und der Unsicherheit an den Devisenmärkten", sagt Hideto Murakumi, Corporate Vice President, Nissan Motor Co., Ltd. und Leiter des Geschäftsbereichs Global LCV. „Als Folge haben wir nun unsere Prognose dahingehend korrigiert, schon 2016 zur Nummer Eins im weltweiten LCV-Segment aufsteigen zu wollen."

 

Schon heute entfallen 20 Prozent aller weltweiten Nissan Neuwagenverkäufe auf leichte Nutzfahrzeuge. Eine weitere Steigerung will Nissan durch die Beschickung neuer Märkte, strategische Partnerschaften und substantielles Wachstum in traditionellen Märkten erreichen - ergänzt um die fortgesetzte Modelloffensive, die der Marke eine der jüngsten Modellpaletten aller Hersteller bescheren wird.

 

Allein in Europa wird Nissan bis 2013 sechs neue oder stark überarbeitete Produkte einführen. Bis 2016 sind nicht weniger als elf neue LCVs im Produktplan verankert.

 

Der globale Aufmerksamkeitsgrad und die Absatzzahlen werden durch clevere Konzepte wie das auf Basis des Nissan NV200 entstandene New Yorker Taxi of Tomorrow weiter zunehmen. Die ersten speziell für den Einsatz in den Straßen von New York konzipierten Taxen werden Ende 2013 in Dienst gehen. Das Datum markiert den Start eines Zehnjahres-Programms, an dessen Ende jedes der 13.000 „yellow cabs" ein Nissan NV200 sein wird.

 

Die weltweite Präsenz wird noch gesteigert durch die Wahl Nissans zum exklusiven Ausrüster von leichten Nutzfahrzeugen für das Formel-1-WM-Team Red Bull Racing. 

 

Zugleich wird Nissan seine globale Führungsrolle auf dem Gebiet der Zero-Emission-Mobilität ausbauen. Denn dem Nissan LEAF wird schon zum Geschäftsjahr 2013 eine Elektro-Version des kompakten Transporters NV200 zur Seite gestellt: der e-NV200.

 

Europa spielt eine wichtige Rolle in den Wachstumsplänen im Bereich Leichte Nutzfahrzeuge. Mit dem breitesten Portfolio aller hierzulande vertretenen Hersteller (sieben Modellreihen) deckt Nissan 93 Prozent des Marktes ab. Folge ist eine extrem starke Stellung in nahezu jedem Segment.

 

Das aktuelle und in der Mehrheit in Spanien produzierte Volumen von rund 50.000 Einheiten will Nissan mittelfristig auf 100.000 Einheiten pro Jahr verdoppeln. Ziel ist es, so bis 2016 einen Marktanteil von fünf Prozent zu erobern.   

 

Die Fertigungsstätten in Spanien spielen bei der Umsetzung der Expansionspläne eine Schlüsselrolle. Seit 1980 sind in den Nissan Werken Barcelona und Avila schon nahezu drei Millionen Fahrzeuge von den Bändern gelaufen.

 

Heute wird die überwiegende Mehrheit aller für Europa bestimmten Nissan-Modelle auch in Europa montiert. Aus Barcelona kommen der Navara und Pathfinder, der NV200 und der Nissan Primastar. Avila baut den Atleon und Cabstar, während der NV400 von Nissans Allianzpartner Renault in Frankreich produziert wird.

 

Mehrere spezialisierte Karosseriebetriebe haben sich im Umfeld der spanischen Werke angesiedelt, um für eine breite Palette von Fahrzeugen Spezialkarosserien oder Umbauten vorzunehmen. Auch diese kommen in den Genuss der umfassenden Dreijahres-Garantie von Nissan.

 

Zusätzlich besitzt Nissan in Spanien ein Presswerk für die Herstellung von Karosserieteilen, eine Gießerei, einen Maschinen- und Werkzeugbau, ein Center für Forschung & Entwicklung sowie Teilelager und Vertriebscenter. Zugleich hat auch der Geschäftsbereich leichte Nutzfahrzeuge von Nissan Europa seinen Sitz in Spanien.

 

Im vergangenen Jahr konnte Nissan trotz der aktuellen Finanzkrise in Europa die Produktion in Spanien um fast 50.000 auf 154.492 Einheiten steigern - ein Plus von 47,6 Prozent gegenüber 2010. Die Produktion des NV200 lag fast 67 Prozent über Vorjahr, während das Volumen des Primastar inklusibve Schwestermodelle sogar um über 28.000 Einheiten und damit 68 Prozent zunahm.

 

Die hohe Produktivität der Werke und die dort abgelieferte Qualität haben Spanien den Zuschlag für den Bau von drei wichtigen Neuheiten eingebracht, die Nissan im Verlauf der nächsten zwei Jahre einführen will.

 

Zu Beginn dieses Jahres gab das Unternehmen zudem bekannt, dass das Werk Avila den Auftrag für den Bau eines neuen mittelschweren Lkws erhalten habe. Bei der Entscheidung über den Produktionsstandort der dritten Neuheit, der E-Version des NV200, fiel die Wahl erneut auf Barcelona.

 

Die Fertigung des e-NV200 läuft im Geschäftsjahr 2013 an. Nissan investiert dafür über 100 Millionen Euro und unterstreicht so die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit des iberischen Standorts. Barcelona wird die weltweit einzige Produktionsstätte für den e-NV200 sein; das Jahresvolumen beträgt 20.000 Einheiten.

 

Der deutliche Produktionszuwachs und die steigenden Absätze von Nissan LCVs muten vor dem Hintergrund eines unsicheren Automobilmarktes paradox an - haben aber triftige Gründe: Jedes Fahrzeug erfüllt nicht nur die Erwartungen der Kunden, sondern übertrifft sie noch. Weitere Erfolgsfaktoren sind die niedrigen Unterhaltskosten sowie die hohe Qualität und Zuverlässigkeit. Durch das genaue Studium der Kundenbedürfnisse gelingt es Nissan zugleich, seine Fahrzeuge auf globale wie regionale Anforderungen exakt zuzuschneiden.

 

Der Qualitätsanspruch gilt dabei für das ganze Fahrzeug - nicht nur für die reine Fertigungsgüte, sondern auch für das Design, die praktischen Tugenden und die Ausstattungsinhalte.

 

In punkto Komfort und Bedienbarkeit stehen die Fahrer von Nissan-Nutzfahrzeugen nicht hinter den Kunden von Pkw zurück. So kann zum Beispiel das Infotainmentsystem NISSAN Connect,  das Satelliten-Navigation, Bluetooth-Schnittstelle und Unterhaltungsfunktionen vereint, ebenso geordert werden wie der Around View Monitor, der das Rangieren und Parken selbst in engen Stadtstraßen zum Kinderspiel macht.      

    

Zu guter Letzt nimmt Nissan auch das Thema „Ownership experience" sehr ernst. So hat das Unternehmen in den fünf größten europäischen Märkten neue Standards für Händlerbetriebe entwickelt, die einen professionellen Verkaufs- und Aftersales-Service sichern. Nach und nach werden sie auch auf allen anderen Märkten bindend werden. Die Devise heißt: Höchste Kundenzufriedenheit durch bestmöglichen Service.

 

„Nissan ist mit seinem LCV-Programm bestens aufgestellt", sagt Hideto Murakami. „Die Angebotspalette ist extrem breit, variantenreich und voller innovativer Technologien. Zugleich untermauert Nissan mit dem kommenden e-NV200 seine Führungsrolle bei der Zero Emission-Mobilität.

 

Unser Plan mag sehr ambitioniert klingen, doch hege ich keine Zweifel, dass wir bis 2016 unser Ziel, weltgrößter Hersteller von leichten Nutzfahrzeugen zu werden, tatsächlich erreichen."

Veröffentlicht von Nissan