Nissan baut Werk in Sunderland weiter aus Startschuss für den Bau eines zusätzlichen Presswerks Druck von bis zu 5'200 Tonnen bringt Blech in Form Japanischer Autohersteller investiert insgesamt 37 Millionen Pfund Nissan erweitert sein Werk in Sunderland: Für insgesamt 37 Millionen Pfund (knapp 52 Millionen Euro) baut der japanische Automobilhersteller ein zusätzliches, besonders grosses Presswerk. Die Geburtsstätte von Juke, Qashqai und Co. wächst dadurch um 6'780 auf mehr als 362'000 Quadratmeter, was einer Fläche von 50 Fussballfeldern entspricht. „Fast drei Millionen Kunden haben inzwischen einen hier produzierten Nissan Crossover gekauft. Hinzu kommen rund 33'000 Einheiten vom Nissan Leaf, des meistverkauften Elektroautos der Welt. Der Erfolg dieser Fahrzeuge basiert auch auf den hohen Qualitäts- und Lieferstandards in Sunderland. Mit den zusätzlichen Investitionen unterstreichen wir unseren Führungsanspruch in diesen Bereichen", erläutert Colin Lawther, Senior Vice President for Manufacturing, Purchasing und Supply Chain Management von Nissan Europa. Die achte und dann grösste Presslinie des Werks ist einzigartig in der gesamten Renault-Nissan Allianz. Mit Drücken von bis zu 5'200 Tonnen soll sie ab 2017 das Blechkleid der Nissan Modelle und der beiden neuen Infiniti Modelle Q30 und QX30 in Form bringen. Vorab sind noch umfangreiche Arbeiten erforderlich: Für die 2'500 Tonnen schwere und 10,50 Meter hohe Anlage muss eine 6,50 Meter tiefe Grube ausgehoben werden. Das Werk Sunderland gehört zu den erfolgreichsten und produktivsten Fertigungsstätten Grossbritanniens. Der vollelektrische Nissan Leaf und die Crossover Juke, Juke Nismo und Qashqai laufen hier vom Band. Der zweimillionste Qashqai verliess im Herbst 2013 die Werkshallen - nicht einmal acht Jahre nach Produktionsstart. Kein anderes jemals in Grossbritannien produziertes Modell erreichte diesen Meilenstein derart schnell. In diesem Jahr startet zudem in Sunderland die Fertigung des Infiniti Q30. Die jetzige Erweiterung folgt auf eine Ankündigung von Nissan, insgesamt eine Milliarde Pfund (rund 1,4 Milliarden Euro) in das Werk zu investieren. Über die Nissan Motor Co. Nissan Motor Co., Ltd., das zweitgrösste Automobilunternehmen Japans, hat seinen Hauptsitz in Yokohama (Japan) und ist Teil der Renault-Nissan Allianz. Mit mehr als 247'500 Mitarbeitern weltweit verkaufte Nissan im Geschäftsjahr 2014 rund 5,32 Millionen Fahrzeuge und erzielte einen Nettoumsatz von 11'38 Billionen Yen. Unter den Marken Nissan, Infiniti und Datsun offeriert Nissan insgesamt mehr als 60 Modelle. Nissan nimmt eine Führungsrolle bei der emissionsfreien Mobilität ein. Der Nissan Leaf, das erste in Grossserie produzierte Elektroauto weltweit, ist mit einem Marktanteil von fast 50 Prozent in seinem Segment das meistverkaufte Elektrofahrzeug aller Zeiten. Über Nissan Center Europe Der japanische Automobilhersteller Nissan ist seit mehr als 40 Jahren in Deutschland aktiv. Heute verantwortet die in Brühl bei Köln beheimatete Nissan Center Europe GmbH die Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das umfassende Produktportfolio reicht vom Micra, dem Kleinwagen-Klassiker über die Segment-definierenden Crossover Juke und Qashqai bis hin zum Transporter NV400 oder den Nissan GT‑R - dem Supersportwagen mit einem Einstiegspreis unter 100'000 Euro. Eine Vorreiterrolle nimmt Nissan bei der grünen Mobilität ein: Der kompakte Nissan Leaf ist das mit Abstand meistverkaufte Elektroauto der Welt. Im Geschäftsjahr 2014 verzeichnete Nissan weltweit mit rund 5,32 Millionen Fahrzeuge einen neuen Rekordabsatz. Unter den Marken Nissan, Infiniti und Datsun offeriert Nissan insgesamt mehr als 60 Modelle. Nissan nimmt eine Führungsrolle bei der emissionsfreien Mobilität ein. Der Nissan Leaf, das erste in Grossserie produzierte Elektroauto weltweit, ist mit einem Marktanteil von fast 50 Prozent in seinem Segment das meistverkaufte Elektrofahrzeug aller Zeiten.