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AUF DEM WEG AN DIE SPITZE WEITER AUF KURS

AUF DEM WEG AN DIE SPITZE WEITER AUF KURS

 

 

2011 war für Nissan in vielerlei Hinsicht ein Rekordjahr: Sowohl auf europäischer wie globaler Ebene erzielte das Unternehmen neue Bestwerte bei Produktion und Absatz

 

  • Globaler Nissan Absatz erreichte mit 4,67 Millionen einen neuen Rekordwert
  • Erstmals setzte Renault-Nissan-Allianz über acht Millionen Fahrzeuge ab
  • Nissan steigerte Europa-Verkäufe um 25 Prozent gegenüber 2010
  • Marktanteil verbesserte sich auf neuen Rekordwert von 3,7 Prozent
  • Rekord-Produktionszahlen auch in den europäischen Nissan-Werken

 

2011 wird als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem Nissan trotz widriger Rahmenbedingungen ungebrochenen Kampfgeist demonstrierte. Der Lohn: neue Rekordverkaufszahlen und eine Ausweitung der weltweiten Geschäftsaktivitäten.

 

In einem Jahr, das von Naturkatastrophen wie dem Erdbeben und Tsunami in Japan oder den Überschwemmungen in Thailand sowie vom historisch starken Yen-Kurs und einer weiterhin fragilen Weltwirtschaftslage geprägt war, setzte Nissan 4.669.981 Neufahrzeuge ab. Mit diesem Rekordwert übertraf das Unternehmen das Ergebnis aus 2010 um 14,4 Prozent.

 

Darüber hinaus vermeldete Nissan zweistellige Zuwachsraten in drei der vier wichtigsten Absatzregionen und ist damit auf dem besten Weg, die Ziele des ambitionierten mittelfristigen Geschäftsplans Nissan Power 88 zu erreichen. NP88 sieht eine nachhaltige Gewinnspanne von acht Prozent und einen ebenfalls achtprozentigen Anteil am Weltmarkt bis 2016 vor.

 

Einen Grossteil des Erfolges verdankt Nissan seiner Produktstrategie, mit innovativen, aufregend gestylten, praxistauglichen und nutzerfreundlichen Modellen Kunden auf der ganzen Welt anzusprechen.

 

Bis 2016 wird Nissan im Schnitt alle sechs Wochen rund um den Erdball ein neues Modell vorstellen - ergänzt um 15 technische Neuerungen pro Jahr.

 

Grösster Nissan Einzelmarkt ist China

Nissans grösster Einzelmarkt im Jahr 2011 war China. Hier trugen die Limousinen-Baureihen Sunny und Teana dazu bei, dass die Marke mit 1,25 Millionen Einheiten 22 Prozent mehr Autos verkaufen konnte als im Vorjahr. Eine weitere Steigerung der Marktpräsenz wird durch den Ausbau des zusammen mit Joint-venture-Partner Dongfeng betriebenen Werkes in Huadu erreicht. Durch die Inbetriebnahme eines zweiten Komplexes verfügt Nissan nun über eine lokale Produktionskapazität von 1,2 Millionen Einheiten.

 

Bedeutende Investitionen hat das Unternehmen auch für Mittel- und Südamerika freigegeben. In Brasilien soll ein neues Werk in Resende bei Rio de Janairo gebaut werden; eine zusätzliche Produktionsstätte am Standort Aguacalientes soll Nissans ohnehin schon starke Position in Mexiko weiter ausbauen. Damit wird das Unternehmen im grössten Land Mittelamerikas bald über eine Million Fahrzeuge jährlich lokal bauen können.

 

Indisches Werk hat seine Kapazität verdoppelt

In Indien - wo Nissan Monat für Monat neue Verkaufserfolge feiert - wird das von der Renault/Nissan-Allianz betriebene Werk Oragadam (Chennai) seine Produktionskapazität auf 400.000 Einheiten verdoppeln. In der zweiten Jahreshälfte 2012 wird dort mit dem siebensitzigen Evalia die dritte lokal produzierte Baureihe neben Sunny und Micra starten.

 

Doch nicht nur in schnell wachsenden Märkten wie China, Brasilien und Indien hat Nissan Erfolg. In Japan gelang es dem Unternehmen, durch schnelles und entschiedenes Handeln die Auswirkungen des Erdbebens vom 11. März 2011 in Grenzen zu halten. Und in den USA stieg der Markanteil nach einem Rekordjahresergebnis auf 8,2 Prozent.

 

Die Erfolge an der Verkaufsfront blieben jedoch nicht auf Nissan beschränkt. Zusammen mit Renault und AvtoVAZ Lada verbuchte die Allianz 2011 einen weltweiten Anstieg der Verkäufe um zehn Prozent - womit erstmals die Marke von acht Millionen Fahrzeugen übertroffen wurde.

 

In Europa purzelten die Verkaufsrekorde

Auch in Europa purzelten die Rekorde. Im Vergleich zu 2010 konnte Nissan hier 140.000 Fahrzeuge mehr verkaufen. Folge: Eine Zunahme um 25 Prozent auf den neuen Spitzenwert von 695.702 Einheiten. Damit lag Nissan weit über dem Wachstum des Gesamtmarktes von lediglich vier Prozent.

 

Das Rekordergebnis liess den Marktanteil auf 3,7 Prozent anwachsen - auch dies ein neuer Bestwert. In jedem Einzelmonat lag der Absatz über jenem des Vorjahresmonats; im September erzielte das Unternehmen mit 4,2 Prozent sogar das beste jemals erzielte Resultat für einen Einzelmonat.

 

Paul Willcox, Senior Vice President Verkauf und Marketing, Nissan Europa, sagt: „Vor genau einem Jahr haben wir hier in Genf verkündet, Nissan zur erfolgreichsten asiatischen Marke in Europa zu machen. Sollte irgendjemand damals daran gezweifelt haben, hoffen wir nun, ein Umdenken eingeleitet zu haben. 2011 war ein sehr schwieriges Jahr, speziell für die japanischen Autobauer. Doch dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern und dem europaweiten Händlernetzwerk befindet sich Nissan heute in Europa einer so starken Position wie nie zuvor."

 

Damit dies auch künftig so bleibt, soll neben zahlreichen neuen Produkten auch die Präsenz im Flottengeschäft und im Segment der leichten Nutzfahrzeuge ausgebaut werden.

 

„Brilliant at the Basics" - der Kunde steht auch weiterhin im Zentrum aller Aktivitäten

Um den Schwung des Jahres 2011 ins neue Jahr mitzunehmen, setzt Nissan auch weiterhin seine Kunden in das Zentrum aller Aktivitäten. Die Ausweitung des Händlernetzes ist ein zentrales Thema, es wird begleitet von einer weiteren Verbesserung der Serviceleistungen und des Einkaufserlebnisses. Über ein europaweit eingeführtes Programm namens „Brilliant at the Basics" wird sichergestellt, dass jeder Nissan-Händler unabhängig von seiner Grösse immer den klassenbesten Kundenservice bietet.

 

„Ein Grossteil dieses Erfolges besteht darin", so Willcox weiter, "dass wir den Kunden in den Mittelpunkt all unseres Denkens und Handels setzen: ‚Welche Autos wollen und benötigen die Menschen von heute? Welche Unterstützung und welchen Service muss unser Händlernetz bereitstellen? Wie können wir unsere Geschäftsstrukturen und Abläufe noch flexibler und reaktionsschneller machen, um so Kunden mehr Auswahlmöglichkeiten zu eröffnen?‘ All dies sind Fragen, die auf unserer Tagesordnung ganz oben standen und auch weiterhin stehen bleiben.".

 

2011 befand sich Nissan in nahezu allen europäischen Ländern im Aufwind. Besonders stark nahmen die Absätze in Russland zu. Ein Plus von 75 Prozent oder zusätzlichen 60.000 Einheiten ließ den dortigen Marktanteil auf 5,5 Prozent hochschnellen. Doch auch in Frankreich (plus 31 Prozent), Deutschland (plus 15,5 Prozent), Italien (plus 16 Prozent) und Grossbritannien (plus 11 Prozent) legte Nissan überproportional zu.

 

Passend zum 25. Betriebsjubiläum feierte das Werk Sunderland ein Rekordergebnis

Der europäische Erfolgsweg drückte sich 2011 auch in den Produktionszahlen aus. So feierte das Werk Sunderland passend zum 25. Betriebsjubiläum mit 480.485 produzierten Einheiten ein Rekordergebnis. Die Nachfrage nach den vier in Nordostengland produzierten Baureihen - Qashqai, Qashqai+2, Note und Juke - war so gross, dass die Bänder das ganze Jahr über rund um die Uhr liefen.

 

Die Qashqai-Zwillinge entpuppten sich erneut als Beststeller - allein 250.000 Exemplare entfielen auf sie. Auch der Juke überzeugte und brachte es im ersten vollen Produktionsjahr auf 123.000 Einheiten.

 

Der Micra, dessen Produktion Nissan mit Einführung der neuen Generation von Sunderland nach Indien verlagerte, steuerte 2011 rund 75.000 Einheiten zum Gesamtergebnis bei. Zugleich verdreifachten sich die Absätze des X‑TRAIL gegenüber 2010 auf 33.000 Stück.

 

Werk St. Petersburg führte im Mai eine dritte Schicht ein

Auch die Nissan Standorte in Spanien und Russland liefen 2011 zur Erfüllung der starken Nachfrage auf Volldampf. Der Pick-up Navara und der leichte Transporter NV 200 (beide produziert in Spanien) verbuchten eine deutlich höhere Nachfrage. Und das jüngste Werk des Unternehmens in St. Petersburg (Russland) führte im Mai eine dritte Schicht ein, um so zusätzlich zu den Baureihen Teana und X‑TRAIL die Nachfrage nach dem neu hinzugekommenen Murano schultern zu können.

 

„Ein Geheimnis unseres Erfolges in Europa liegt in der Tatsache, dass viele unserer Modelle nicht nur hier designt und entwickelt, sondern auch in der Region gebaut werden. Rund 80 Prozent der in Europa verkauften Nissan kommen mittlerweile aus hiesigen Werken. Das garantiert, dass ein Nissan in punkto Qualität, Design und Leistungsentfaltung den Erwartungen und Vorlieben europäischer Kunden voll entspricht. Zugleich können wir so schneller auf wechselnde Anforderungen und Trends reagieren", sagt Willcox.

 

Führend im Crossover-Segment und bei den Elektrofahrzeugen

„Vielleicht ist Nissan stärker als jeder andere Hersteller gewillt", unterstreicht Willcox, „wirklich innovative Modelle auf den Markt zu bringen. Modelle, die traditionelle Konzepte infrage stellen. Ganz eindeutig wird dies im Crossover-Segment. Nissan hat diesen Markt neu begründet und führt ihn mit europaweit über 380.000 verkauften Fahrzeugen auch weiter klar an."

 

„Und auch der erste rein elektrisch angebotene Nissan sorgt für Erfolgsmeldungen: Mit weltweit 22.000 abgesetzten Exemplaren ist der Nissan LEAF - Weltauto, Europas Auto und Japans Auto des Jahres 2011 - schon das erfolgreichste Elektroauto aller Zeiten. Kein anderer Hersteller ist so engagiert wie Nissan", so Willcox, „wenn es um die weitreichenden Aktivitäten zum Aufbau einer Infrastruktur für Elektromobilität geht."

 

Und Nissan hat für 2012 und 2013 noch mehr spannende Projekte in der Hinterhand. Symbole dafür sind die in Genf erstmals in Europa gezeigte Nismo-Version des Juke und die als Weltpremiere enthüllte Studie INVITATION. Sie ist Vorbote eines neuen und dynamischen Modells für das volumenstarke B-Segment, in dem Nissan aktuell schon mit dem Micra und dem Juke vertreten ist.

 

Anfang 2013 startet in Sunderland der Bau des Nissan LEAF für Europa

Nissans Systemführerschaft bei den Elektromobilen wird ausgebaut durch die bevorstehende Einführung der Serienversion des rein elektrisch angetriebenen leichten Transporters NV200. Zugleich startet 2013 der Bau der Europa-Version des Nissan LEAF in Sunderland.

 

„Dies ist kein Strohfeuer", betont Paul Willcox. „Sondern die erste Phase einer sorgfältig geplanten und langfristigen Offensive, an deren Ende Nissan als erfolgreichste asiatische Automobilmarke stehen soll. Ohne Zweifel wird 2012 ein Jahr voller Herausforderungen für die gesamte Industrie. Doch wir sind gut genug aufgestellt, um bis zur Einführung wichtiger neuer Modelle das Marschtempo hoch zu halten."

 

Willcox: „Nissan ist eine Marke auf dem Vormarsch"

„Fahrzeuge wie Nissan LEAF, Qashqai und Juke haben gezeigt, dass Nissan mit mutigen Produkten den Geschmacksnerv der Kunden trifft. Unsere Autos heben sich von der Masse ab, bieten Innovation und Faszination für eine breite Zielgruppe. Die wachsende Zahl an Menschen, die sich teils zum ersten Mal im Leben ein Fahrzeug aus unserem Hause kauft, zeigt: Nissan ist eine Marke auf dem Vormarsch."

 

 

Veröffentlicht von Nissan